Trump, Brexit und die Wahl in Deutschland

Stern-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges beim FirmenkundenForum
der Bank 1 Saar

Firmenkunden-Forum
V.l.n.r.: Bank 1 Saar-Vorstand Kurt Reinstädtler, Vorstandsvorsitzender Carlo Segeth, Referent Hans-Ulrich Jörges, Vorstand Uwe Arendt, Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Spies. Foto: Rieks

VÖLKLINGEN Über 300 gut gelaunte Gäste, ein Veranstaltungsort mit unverwechselbarem Ambiente und ein journalistisches Aushängeschild als Referent – die Bühne für das FirmenkundenForum 2017 der Bank 1 Saar war bestens bereitet.

Im Weltkulturerbe Völklinger Hütte referierte Stern-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges zu Politszenarien in der Welt, Europa und Deutschland. Jörges, Jahrgang 1951, war von 2007 bis Mitte 2017 Mitglied der Chefredaktion der Illustrierten Stern und Chefredakteur für Sonderaufgaben des Verlags Gruner + Jahr. Bereits in jungen journalistischen Jahren besuchte er das Weltkulturerbe Völklinger Hütte im Rahmen einer Werksbesichtigung. Noch heute ist er von den damaligen Erlebnissen rund um die saarländische Industriegeschichte tief beeindruckt.

Carlo Segeth, Vorstandsvorsitzender der Bank 1 Saar, versprach schon in seiner Begrüßung, dass dieser Abend viel Interessantes in Sachen Politik zu bieten habe. Trump, Europa, London und Brüssel sowie Deutschland nach der Wahl waren die Themen, die Jörges chronologisch aufbereitete. Aus der „Sonne Jamaikas“ sei er nach Völklingen gekommen, betonte der Journalist augenzwinkernd im Bezug auf seinen Wohnort Berlin und die dort stattfindenden Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU, FDP und Grünen.

Im Anschluss an seine Ausführungen beantwortete Hans-Ulrich Jörges Fragen aus dem Publikum. Die Fragerunde wurde moderiert und eröffnet von Bank 1 Saar-Vorstandsmitglied Uwe Arendt. Hier gab Jörges auch seine Einschätzung für zukünftige Minister ab. In Sachen Finanzen wäre Christian Lindner wohl die gelbe Top-Besetzung und mit Cem Özdemir könnte ein Außenminister ernannt werden, der sich sicherlich riesig auf seinen ersten Antrittsbesuch in der Türkei freut.

Als letzten Gruß richtete Jörges zum Abschluss an sein aufmerksames Publikum: „Fürchten Sie sich nicht vor dem Neuen. Es muss sein!“ pr

Quelle: Wochenspiegel vom 08.11.2017