In ganz Deutschland bekannt

17. Bank 1 Saar-Mountainbike-Marathon

17. St. Ingberter Mountainbike-Marathon geht am 3. und 4. September über die Bühne

Gestern fand in der Fischerhütte am Griesweiher in Hassel die Pressekonferenz zum 17. Mountainbike-Marathon des RSC St. Ingbert statt. Die Vorfreude auf den 3. und 4. September ist schon groß. Dabei gibt es einige spektakuläre Orte für die Zuschauer.

Hassel/St. Ingbert. Der Mountainbike-Marathon des Radsportclubs St. Ingbert hat mittlerweile weit über die saarländischen Grenzen hinaus Bekanntheit erlangt. „Es ist ein Event, das bundesweit Furore macht. Ich bin jedes Mal begeistert darüber, wie groß das Feld der Starter ist und wie weit her sie angereist sind“, sagt St. Ingberts Bürgermeister Hans Wagner über die Veranstaltung, die am übernächsten Samstag und Sonntag zum 17. Mal stattfindet. Am Betzentalstadion in St. Ingbert startet sonntags um 10 Uhr das Rennen über die Langstrecke.

Die Fahrer müssen 82 Kilometer und 2200 Höhenmeter überwinden. Davon werden 45 Kilometer auf sogenannten „Single-Trails“ zurückgelegt. „Das sind schmale und technisch anspruchsvolle Pfade, die teilweise über Wurzeln und andere Hindernisse führen. Also keine Waldautobahn“, erklärt Organisationsleiter Jörg Grünbeck.

Die Strecke führt die Fahrer durch eine Buntsandstein-Landschaft – vom Betzental über Oberwürzbach nach Niederwürzbach geht es über Hassel wieder zurück. Drei Mal war sie bereits Austragungsort der deutschen Meisterschaften. Im Anschluss an die Langstrecke beginnt um 10.30 Uhr das Rennen über die Mitteldistanz über 44 Kilometer. Um 13 Uhr fällt dann der Startschuss für die Kurzdistanz und das E-Bike Funrace, die beide über 29 Kilometer gehen.

Bereits am Samstag dürfen die Kinder zwischen fünf und 15 Jahren ihr Talent beim Kid’s Race zeigen. Zwischen 15 Uhr und 18 Uhr fahren die Nachwuchsfahrer auf altersgerechten Strecken zwischen 300 Metern und acht Kilometer. „Da ist richtige Weltcup-Stimmung, wenn die Kleinen von der Familie angefeuert werden“, verspricht Grünbeck.

Die „Alfred Falle“ ist ein besonders spektakulärer Ort, um den Fahrern der Hauptläufe am Sonntag zuzuschauen. Sie ist eine aus Granatkratern bestehende Waldsenke unmittelbar in der Nähe des Start- und Zielgeländes. Aber auch der DB-Trail bei Hassel, die Totenkopfabfahrt am Eichertsfels in Oberwürzbach und die Kahlenbergauffahrt bei Rohrbach laden Radsportfans zum Zuschauen ein.

Für den RSC St. Ingbert geht erneut Sascha Schwindling an den Start. Der Lokalmatador verspricht: „Der Saisonhöhepunkt mit der deutschen Meisterschaft ist zwar schon vorbei, aber für mein Heimrennen werde ich die Motivation hochhalten. Vielleicht ist dieses Mal eine Top- Fünf-Platzierung drin“, sagt Schwindling, der vergangenes Jahr Achter wurde. Voranmeldungen für die Rennen am Sonntag sind bis zum 31. August möglich. Nachmeldungen am Tag des Starts ab 8 Uhr. 

www.rsc-mtb.de                                              

                                                                       Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 26.08.2016

Die Fahrer beim St. Ingberter Mountainbike-Marathon brauchen wie hier am Kahlenberg ein gutes Balancegefühl. Da geht es auch schon einmal über einen Baumstamm. FOTO: SPEKTRUM