Verein der Musikfreunde Hülzweiler erhält Robert-Klein-Preis 2017

Bank 1 Saar und Bund Saarländischer Musikvereine zeichnen Preisträger aus.

Preisverleihung durch Stefan Mörsdorf, Filialdirektor Medialer Vertrieb West beim Verein der Musikfreunde e.V. Hülzweiler am 08.11.2017 mit Vertretern des Bundes Saarl. Musikvereine und der Vorstandschaft des Vereins vor dem Jugendorchester.

Mit dem Robert-Klein-Preis 2017 werden auf Initiative des Bundes Saarländischer Musikvereine insgesamt fünf saarländische Musikvereine ausgezeichnet für besonders vorbildliche und intensive Jugendarbeit.

Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich die Bank 1 Saar für die Jugendarbeit in Musikvereinen und lobt mit finanzieller Unterstützung den Robert-Klein-Preis aus. Mit diesem Engagement für die musikalische Ausbildung und Förderung der Jugend in den regionalen Musikvereinen will die Bank 1 Saar ein Stück ihrer Verantwortung für die Gesellschaft dokumentieren.

Als saarländische Bank lebt die Bank 1 Saar von und mit den Menschen in ihrer Region. Sie findet hier ihre Kundschaft und auch ihre Mitarbeiter. Sie ist Teil der Gesellschaft und engagiert sich deshalb auch für diese Gesellschaft. Mit dem Bund Saarländischer Musikvereine besteht eine bewährte, langjährige Partnerschaft, diese Förder-Idee im Bereich Musik umzusetzen.

Im Landkreis Saarlouis wurde der Verein der Musikfreunde Hülzweiler ausgezeichnet. Filialdirektor Stefan Mörsdorf von der Bank 1 Saar gratulierte den Vereins- und Jugendvertretern für diese ausgezeichnete Leistung und überreichte einen Förderbetrag in Höhe von 1.000,- Euro. „Es ist erwiesen, dass die musikalische Ausbildung und Konditionierung von jungen Menschen positive Einflüsse auf ihre soziale Kompetenz und auch ihr allgemeines Lernverhalten haben“, so Mörsdorf. „Das Erlernen eines Instrumentes mag anfänglich schwierig sein und bedarf einiges an Selbstdisziplin. Lernen im Kindesalter jedoch geschieht spielerisch und hält für ein ganzes Leben vor. Es werden soziale Fähigkeiten und Eigenschaften erlernt wie Fleiß, Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit und Teamfähigkeit. Attribute, die in der heutigen Zeit drohen verloren zu gehen, da sich die Jugend mit zunehmendem Konsum von elektronischen Medien immer mehr vereinzelt und auf virtuelle Plattformen zurückzuziehen droht. Die Werte, die über die musikalische Erziehung in den Musikvereinen vermittelt werden, sind wichtige Persönlichkeitseigenschaften, die auch in Schule und Beruf positiv zum Tragen kommen.“ Mit diesen Worten dankte Mörsdorf auch den Eltern, die sich für die Ausbildung ihrer Kinder engagieren.

Der Robert-Klein-Preis richtet sich aber auch an diejenigen, die sich darum kümmern, dass eine musikalische Ausbildung erst stattfinden kann: nämlich an die Menschen, die die Tradition der Musikvereine und Orchester pflegen und aufrechterhalten. Es sind in der Mehrheit ehrenamtlich Tätige, die vor allem die Musik lieben, denen es Spaß macht, gemeinsam mit Gleichgesinnten anderen Menschen Freude bereiten zu wollen. Und denen es genau so viel Freude bereitet, ihr geliebtes Hobby an die nächsten Generationen mit dem gleichen Engagement weiterzugeben. Denn ohne diese wertvolle Vereinsarbeit wäre die Tradition der Musikvereine schon lange nicht mehr da.

 

Ausgezeichnete Musikvereine:

Musikkreis Merzig-Wadern
Musikverein Euterpe Hilbringen

Musikkreis Saarlouis
Verein der Musikfreunde e.V. Hülzweiler

Musikkreis St. Wendel
Musikverein Steinberg-Deckenhardt

Musikkreis Saarbrücken
Blasorchester Riegelsberg

Musikkreis Saarpfalz
Musikverein Ommersheim


Die Preisträger erhalten einen Förderbetrag über je 1.000 Euro, der zur Unterstützung der Jugendarbeit verwendet werden soll.

Für vorbildliche Jugendarbeit

Der Robert-Klein-Preis geht in diesem Jahr an den Musikverein Steinberg-Deckenhardt

Hans Norbert Gerhart (Mitte li.) nahm die Auszeichnung mit dem Robert-Klein-Preis stellvertretend für den Verein entgegen. Der Vorsitzende Sven Galzweiler dankte Simone Krämer von der Bank-1-Saar und BSM-Bundesjugendleiter Heinz Seger (Mitte re.). Foto: Mohr

STEINBERG-DECKENHARDT Zum 22. Mal wurde in diesem Jahr der Robert-Klein-Preis für besonders vorbildliche Jugendarbeit verliehen. Für den Landkreis St. Wendel steht der Musikverein Steinberg-Deckenhardt zum wiederholten Mal als Preisträger fest. Der Preis ist mit 1000 Euro der Bank 1 Saar dotiert.

„Wenn man sich das Wort Jugendarbeit genauer betrachtet, bleibt vor allem der Aspekt der Arbeit haften“, erklärte der Vereinsvorsitzende Sven Galzweiler. „Jugendliche in der heutigen Zeit für ein Hobby oder ein Engagement in ihrer Freizeit zu begeistern, wird zunehmend schwieriger. Die Zeiten, in denen alle Jugendliche wie selbstverständlich in einem Verein aktiv waren, sind längst vorbei. Zusätzlich stellen der demografische Wandel und die schulischen Rahmenbedingungen die Vereine vor weitere Hürden“, erläuterte der Vorsitzende die Situation.

Fast 100 Kinder in der Ausbildung

„Umso mehr bin ich stolz darauf, dass wir all diesen Erwartungen im Musikverein Steinberg-Deckenhardt seit Jahren erfolgreich entgegen wirken können. Fast 100 Kinder und Jugendliche in der musikalischen Ausbildung, ein gut besetztes Schülerorchester und ein großes Orchester mit fast 60 aktiven Musikerinnen und Musikern, von denen ein Großteil unter 30 Jahren ist, sprechen eine deutliche Sprache“, so Galzweiler.

„Dies ist aber nur mögliche, weil wir bereit sind, uns Arbeit zu machen. Viele ehrenamtliche Helfer, hauptberufliche und ehrenamtliche Musikpädagogen und nicht zuletzt die Eltern, die ihre Kinder unterstützen, all denen gehört ein Stück dieses Preises“, dankte er für das Engagement. Er appellierte an Politik, Verbände und Wirtschaft, die Jugendarbeit in den Vereinen als wichtigen Grundpfeiler der heutigen Gesellschaft zu unterstützen. Nur so könne es den Vereinen gelingen, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden.

Simone Krämer von der Bank-1-Saar erklärte: „Es ist erwiesen, dass die musikalische Ausbildung und Konditionierung von jungen Menschen positive Einflüsse auf ihre soziale Kompetenz und auch ihr allgemeines Lernverhalten haben. Das Erlernen eines Instrumentes mag anfänglich schwierig sein und bedarf einiges an Selbstdisziplin. Lernen im Kindesalter jedoch geschieht spielerisch und hält für ein ganzes Leben vor. Es werden soziale Fähigkeiten und Eigenschaften erlernt wie Fleiß, Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit und Teamfähigkeit“.

Der Preis wurde übereicht vom BSM-Bundesjugendleiter Heinz Seger

 

Quelle: Wochenspiegel Oberthal DW St.Wendel vom 22.11.2017  

Vorbildliche und intensive Jugendarbeit

Musikverein Euterpe Hilbringen erhält „Robert-Klein-Preis 2017“ von der Bank 1 Saar

Verleihung des „Robert-Klein-Preises“ an den Musikverein Hilbringen. In der Mitte (von links): Orchesterleiterin Katharina Barth, Jörg Woll von der Bank1Saar und Heinz Seeger. Foto: Bank1Saar

HILBRINGEN Mit dem „Robert-Klein-Preis 2017“ werden auf Initiative des Bundes Saarländischer Musikvereine insgesamt fünf saarländische Musikvereine ausgezeichnet für besonders vorbildliche und intensive Jugendarbeit.

Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich die Bank 1 Saar für die Jugendarbeit in Musikvereinen und lobt mit finanzieller Unterstützung den „Robert-Klein-Preis“ aus. Mit diesem Engagement für die musikalische Ausbildung und Förderung der Jugend in den regionalen Musikvereinen will die Bank 1 Saar ein Stück ihrer Verantwortung für die Gesellschaft dokumentieren.

Im Landkreis Merzig-Wadern wurde der Musikverein „Euterpe“ Hilbringen ausgezeichnet. Filialdirektor Jörg Woll von der Filialdirektion der Bank 1 Saar in Merzig gratulierte den Vereins- und Jugendvertretern für diese ausgezeichnete Leistung und überreichte einen Förderbetrag in Höhe von 1000 Euro.

„Es ist erwiesen, dass die musikalische Ausbildung und Konditionierung von jungen Menschen positive Einflüsse auf ihre soziale Kompetenz und ihr allgemeines Lernverhalten haben“, so Woll.

Der „Robert-Klein-Preis“ richtet sich aber auch an diejenigen, die sich darum kümmern, dass eine musikalische Ausbildung erst stattfinden kann: nämlich an die Menschen, die die Tradition der Musikvereine und Orchester pflegen und aufrechterhalten.

Es sind in der Mehrheit ehrenamtlich Tätige, die vor allem die Musik lieben, denen es Spaß macht, gemeinsam mit Gleichgesinnten anderen Menschen Freude bereiten zu wollen.

Und denen es genau so viel Freude bereitet, ihr geliebtes Hobby an die nächsten Generationen mit dem gleichen Engagement weiterzugeben. Denn ohne diese wertvolle Vereinsarbeit wäre die Tradition der Musikvereine schon lange nicht mehr da.red./ti

Quelle: Wochenspiegel Merzig vom 25.11.2017  

Vorbildliche Jugendarbeit

Musikverein Ommersheim ist zum dritten Mal mit dem Robert-Klein-Preis ausgezeichnet worden

Stolz präsentieren die Nachwuchsmusiker den Siegerscheck. Dahinter (v.l.): Filialleiter Knut Lißmann von der Bank1Saar, Schriftführer des Bundes Saarländischer Musikvereine (BSM) Heinz Seger, Dirigent Nikolaus Burghardt, Dirigentin Anna Hartz und Vereinsvorsitzender Francesco

OMMERSHEIM Der Musikverein Ommersheim ist nach 2001 und 2008 zum dritten Mal mit dem von der Bank1Saar und dem Bund Saarländischer Musikvereine (BSM) ausgelobten und mit 1000 Euro dotierten Robert-Klein-Preis ausgezeichnet worden.

Viele Komponenten

Viele Kinder und Jugendliche in der Ausbildung, musikalische Früherziehung, die schon in den Kindertagesstätten beginnt, Kooperation mit der Arnold-Rütter-Grundschule in Erfweiler-Ehlingen sowie der Gemeinschaftsschule Mandelbachtal in Ommersheim sowie der Kreis-Volkshochschule Saar-Pfalz innerhalb des Projektes „Kultur plus im Saarpfalz-Kreis“, aber auch Kooperationen mit benachbarten Musikvereinen im Kinder- und Jugendbereich – All das waren Komponenten, die dazu geführt haben.

Rund 150000 Euro sind seit 1994 von der Bank 1 Saar an den BSM geflossen. In der gut besuchten Feierstunde in der Saarpfalz-Halle durch musikalische Beiträge des Jugendorchesters „LautStark“ und des Schülerorchesters „HalbStark“ begleitet wurde, hob der seit 2013 amtierende Vorsitzende Francesco Fontana die Zusammenarbeit mit den Musikvereinen „Musik verbindet“ Oberwürzbach, Hochscheid Reichenbrunn und Niederwürzbach heraus, deren Nachwuchs das von Nikolaus Burghardt dirigierte gemeinsame Jugendorchester speist. In eigener Ommersheimer Regie spielt das Schülerorchester unter der Leitung von Anna Hartz.

Gezielte Jugendarbeit

Fontana erinnerte daran, dass Bernhard Hoffmann bereits im Jahre 1950 mit der musikalischen Ausbildung von Jugendlichen begonnen habe. Sieben Jahre später wurde durch ihn eine gezielte Jugendarbeit ins Leben gerufen, die bis heute anhält und stetig intensiviert wurde. Knut Lißmann, Leiter der Bank1Saar-Filiale in Homburg, überreichte den Förderscheck. „Es ist erwiesen, dass die musikalische Ausbildung und Konditionierung von jungen Menschen positive Einflüsse auf ihre soziale Kompetenz und auch ihr allgemeines Lernverhalten haben“, so Lißmann. „Es werden soziale Fähigkeiten und Eigenschaften erlernt wie Fleiß, Durchhaltevermögen, Konzentrations- und Teamfähigkeit“. Auch seien sie Werte, die über die musikalische Erziehung in den Musikvereinen vermittelt werde, die auch in Schule und Beruf positiv auswirken.

Tradition pflegen

Insbesondere richte sich der Preis an diejenigen, die sich darum kümmern, dass eine musikalische Ausbildung erst stattfinden könne. Menschen, die die Tradition pflegen und aufrecht erhalten. Ortsvorsteher Stephan Piorko erwähnte, dass der Musikverein innerhalb des Ortes eine herausragende Bedeutung besitze und auf dessen Initiative in den 1960er Jahren gar die Freundschaft zur belgischen Gemeinde Vichte zustande gekommen sei. Auch die Jugendarbeit nehme eine zentrale Rolle ein, wurde unter der Leitung des Ommersheimer Musik-Pioniers Bernhard Hoffmann 1958 das erste saarländische Jugendorchester ins Leben gerufen. Heinz Seger, Schriftführer des BSM, hob ebenfalls die Bedeutung Hoffmanns hervor. Gemeinsam mit Robert Klein, dem Namensgeber des Preises, habe er in der Verbandsführung bedeutende Akzente gesetzt.

Jahresabschluss

Am Sonntag, 10. Dezember, führt der Musikverein sein Jahresabschluss-Konzert mit allen Orchestern durch. Fontana kündigte an, das im nächsten Jahr wieder ein Kirchenkonzert oder ein Open-Air-Konzert stattfinden solle. Für 2019 sei wieder ein großes Musikfest vorgesehen.ott

 

Quelle: Wochenspiegel Blieskastel vom 06.12.2017