VR-Börsenspiel Aktuell

Die Glorreichen Drei: Beharrlichkeit, Geduld und Disziplin – wo bleibt denn da die Spannung?

07.05.2021

Einige von uns, die in den vergangenen Wochen am Börsenspiel erstmals visuell mit dem Markt in Berührung kamen, werden der Börse unter Umständen wieder entmutigt den Rücken zukehren.

Denn die Idealvorstellung, wie sie in manchen Business-Blockbustern wie „The Wolf of Wallstreet“, zusehen ist, spielend leicht ein Vermögen aufzubauen, ist irreführend und kann schnell das Fundament großer Enttäuschungen schaffen.

So ist es auch Torben Gottesleben ergangen! Als hochspekulativer Mitspieler hat er im VR-Börsenspiel bereits früh alles auf‘s Spiel gesetzt und damit seine ganz persönlichen Erfahrungen und Rückschlüsse gemacht.

Wo liegt Torbens Problem? Wie haben ihn gefragt und die Antwort lautet: „Er sei zu gierig gewesen“. Die Gier ist laut Duden ein auf Genuss, Besitz und Erfüllung von Wünschen gerichtetes, heftiges, ungezügeltes Verhalten und gehört somit laut Wissenschaftlern zu den primären Basisemotionen der Menschen.

Doch wie wird diese Emotion ausgelöst?

Hierfür können z.B. Werbung und irreführende Informationen ursächlich sein. Dabei lässt sich beobachten, dass je unseriöser die Quellen erscheinen, desto mehr bleiben sie dem Konsumenten im Gedächtnis. Wertpapiere, die angeblich „in kürze komplett einbrechen“ oder umgekehrt, solche mit denen man „so schnell wie Speedy Gonzales laufen“ steinreich werden könne – genau solche Hinweise rufen Emotionen hervor wie Gier und Angst.

So beginnt Torben Gottesleben sein Spiel auf der Grundlage einer Strategie, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Denn ganz allgemein wird einem vorgegaukelt, dass die Mehrheit an der Börse reich werden und man als Börsianer wissen könne, was übermorgen sein wird. Beides ist allerdings unwahr.

Wenn man nun also mit diesen Prämissen startet, kann die ganze Sache nur noch schief gehen. Als Torben nur mit einer Aktie von Gamestop einen sehr großen Gewinn erzielte, konnte er den Hals nicht voll genug bekommen und hat sich anschließend mies verzockt. So berichtet er, dass er nach dieser Niederlage allerdings nicht aufgeben wollte und bewusst mit vollem Risiko in Optionsscheine investiert hat. Dieser mutige Schuss ging allerdings nach Hinten los. Von den 50.000 Euro Startkapital sind Torben somit am Ende ganze 20 Euro übriggeblieben. Ein vernünftiger Neustart war nun also nicht mehr möglich.

Dennoch geht Torben aus dem Spiel nicht als Verlierer, denn er konnte seine Erfahrungen sammeln. „Es gibt keinen Grund für Frust, man kann eben nicht hellsehen, aber die anderen auch nicht“, sagt er.

Frau mit geschlossenen Augen, das Kinn auf die Hände gestützt
Nicht verzweifeln: Bild von blur von Pexels auf Pixabay

Nur Geduld!

Anders Robin Roser. Ebenfalls Spieler der hochspekulativen Variante, übte er sich in Geduld und ging anfangs disziplinierter als Anleger vor. Er selbst hat die hochspekulative Variante gewählt, allerdings war er niemals derjenige, der jedes Risiko in Kauf nimmt. Beharrlich investierte Robin in verschiedene Papiere und war ganz vorne an der Spitze der Top Gamer mit dabei. Die glorreichen Drei, Disziplin, Geduld und Beharrlichkeit sind allerdings keine Selbstverständlichkeit. Auch nicht für Robin, der sich durchaus mit diesem Thema gut auskennt, da er auch in der realen Welt an der Börse tätig ist. Die Ungeduld packte auch ihn, sodass er alles auf einen Schein gesetzt hatte und trotz seiner Erfahrung alles verloren hatte.

Was Robin in der realen Börsenwelt nun hilft? Er versucht sich immer an seine Fehlbarkeit zu erinnern und sich dann vorzubeten, auf was es wirklich ankommt.

Spiel, Spaß und Spannung bleiben bei den glorreichen Drei allerdings vor der Tür und haben beim Zocken nur insoweit etwas zu suchen, als dass es Spaß macht, wenn Robin sich im Spiegel sagen kann: „Ich habe auch in diesem Moment Geld verdient“.

Auf Dauer als Investor also erfolgreich an der Börse unterwegs zu sein, ist ein steiniger Weg.

Allerdings haben Torben und Robin aus diesen Erfahrungen gelernt und dass VR-Börsenspiel hat, trotz frühzeitigen Verlusten, die Erwartungen der beiden Hochspekulanten erfüllt.

Bei Beiden ist das Interesse am Wertpapiergeschäft durch die Teilnahme noch mehr gewachsen, sodass die Motivation sich noch intensiver mit dem Thema zu beschäftigen ebenfalls gestiegen ist.

Was ist das Fazit dieser Geschichte? Ich würde doch glatt behaupten: „Börse ist, Nerven dort zu behalten, wo sie die anderen bereits verloren haben“

 

Liz Bromand und Nicolas Ruhnau

Gefaltete Hände einer Person, die im Schneidersitz sitzt
Mediation: Bild von truthseeker08 auf Pixabay

Spekulieren kann jeder! Die Kunst ist, dies zur richtigen Zeit zu tun! - Kostolany

15.04.2021

Ein paar Wochen sind seit dem Start des VR-Börsenspiels bereits vergangen. Nach wie vor sind wir Azubis als Jungbörsianer dabei, uns alle unter Beweis zu stellen und mit Wertpapieren an der „Börse“ zu handeln. 

Bereits in meinem letzten Beitrag berichtete ich darüber, wie ich das Spiel als konservative Spielerin erlebe. Nun möchte ich ein wenig über die spekulative Spielvariante berichten. Dazu habe ich meine Mitstreiter befragt, um einen besseren Einblick zu bekommen.

Spekulant? Oder doch Abzocker, Schieber, Geschäftemacher, Finanzhai?

Spekulation kommt vom lateinischen „speculari“ und bedeutet nicht viel mehr als „Ausspähen, Betrachten oder Auskundschaften“. Soll das etwa heißen, wer spekuliert, sieht genau hin und hofft eventuell auf etwas? Anfangs dachte ich immer, Spekulanten sind diejenigen, die sich keine genaue Strategie überlegt haben und einfach planlos an der Börse investieren. Doch ich sollte eines Besseren belehrt werden. Nach mehreren Überlegungen und Gesprächen mit meinen Kollegen dachte ich mir, dass jeder von uns sowohl im Alltag als auch beim Sparen nicht ohne Spekulation auskommt.

Eine Anrichte voll mit Broten und Backwaren in Körben
Brote: Bild von Free-Photos auf Pixabay

Mal Hand aufs Herz: Im Vergleich zu „Zockern“ oder Spielern beim Poker setzen wir als Arbeitnehmer doch trotzdem Monat für Monat darauf, für die vorab geleistete Arbeit sicher entlohnt zu werden. Dabei muss das Unternehmen, für das wir arbeiten, erfolgreich wirtschaften, um überhaupt Löhne und Gehälter zahlen zu können.

Ein anderes Beispiel ist, wie ich jeden Morgen darauf spekuliere, früh genug zum Bäcker zu kommen, um mir meine Lieblingsbrötchen kaufen zu können. Daran sieht man deutlich, dass wir auch im Alltag häufiger „beobachten“ und „mutmaßen“.

Aber nicht nur das! Auch beim Sparen spekulieren wir – und das bei fast jedem Produkt! Vor der Finanzkrise folgten viele Deutsche dem Ruf der hohen Zinsen bei der isländischen Kaupthing-Bank. Dann, 2008: der blanke Horror, das große Fürchten um ihr Geld. Die isländische Kaupthing-Bank war für ihre hohen Zinsen auf Tagesgeld- und Sparkonten bekannt. Natürlich waren die Einlagen abgesichert, allerdings nur bis zu einem gewissen Betrag. Der Rest? Weg!

Eine antike Registrierkasse
Kasse: Bild von moritz320 auf Pixabay

Garantierte Verluste?

Kapital auf Giro-, Spar- oder Tagesgeldkonten werden als besonders sicher und überhaupt nicht spekulativ angesehen. Doch stimmt das wirklich? Wenn man sich die ganze Sache mal genau überlegt, sind doch die Guthabenzinsen seit Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau und somit niedriger als die Inflation. Somit ist doch bei diesen Sichteinlagen nur eines sicher: der Verlust.

Wie kann man denn heute noch Geld ohne Spekulation noch anlegen? Ich komme zu dem Schluss: Eigentlich gar nicht! Jeder, der Geld anlegen will, egal in welcher Form, muss Mutmaßungen treffen und Risiken eingehen.

Leon Schmitt und Eugenia Stoll spielen beim VR-Börsenspiel beide in der spekulativen Variante und setzen darauf, sich zunächst ein solides Fundament aufbauen zu können. Ziel der Beiden ist es, mehr Gewinn erzielen zu können und diesen dann auch zu halten. Eugenia Stoll ist mit ihrer Wahl sehr zufrieden und sieht bislang keine Nachteile. Genauso Leon Schmitt, der diese Spielvariante als sehr spannend empfindet, da es fast keine Einschränkungen gibt.

Beide versuchen, Informationen und Vorsprünge zu nutzen und dies unverzüglich in den Börsenhandel umzusetzen. Das heißt: am Ball bleiben! Sogar vor größeren Verlusten sind die beiden auf diese Weise bislang verschont geblieben.

Na, so ein Glück!

Immerhin lassen sich Verluste auch bei der spekulativen Spielvariante begrenzen, etwa durch Stop Loss Orders - auch wenn diese nicht ganz risikofrei sind, da der Ausführungskurs deutlich tiefer sein kann als der auslösende Stopp Loss – Kurs.

Was sagt uns das also?

„Ohne Spekulation gibt es keine neue Beobachtung“ – Charles Darwin


„Liebling, ich habe den Aufschwung verpasst!“

02.03.2021

Liz Bromand berichtet in ihrem Blogbeitrag über ihre Erfahrungen mit der konservativen Anlagestrategie beim VR-Börsenspiel.

Das Ende der konservativen Anlage: Das Sparbuch

Die Aktien und Liz – das ist eine schwierige Geschichte. Ich gehöre zu dem Teil der Anleger:innen, die Angst vor dem nächsten Crash haben. Sobald die Kurse fallen, machen sich bei mir die Sorgen breit. Der ruhige Schlaf in der Nacht bleibt aus. Vor allem in meiner Rolle als Neueinsteigerin schrecken mich Kursrückschläge ab.

Alte Sparbücher aus dem Archiv der Bank 1 Saar
Alte Sparbücher aus dem Archiv der Bank 1 Saar (Fotoquelle: Bank 1 Saar)

Und dann wandern meine Gedanken zu dem ach so beliebten Sparbuch. Wer kennt es nicht? Es gilt als eines der sicheren Anlageformen wohl immer noch als Lieblingsanlage der Deutschen. Es ist schließlich solide, einfach zu verstehen und weckt Erinnerungen an die Kindheit. Die Kehrseite allerdings: Das Sparbuch bietet heutzutage kaum noch Zinsen und somit vermehrt sich das Geld auch nicht – im Gegenteil!

Die internationale Finanzkrise 2008 zerstörte den Glauben an die sicheren, konservativen Anlagen. Das Problem: Die anziehende Inflation knabbert an meinem Sparvermögen, sodass ich bei ca. 1,9 Prozent Inflationsrate mindestens eine Rendite von 3 Prozent erzielen muss, damit ich noch 1 Prozent Zuwachs auf mein Kapital verzeichnen kann.

Bereits nach wenigen Wochen der Teilnahme am VR-Börsenspiel ist mir klar geworden, dass es durchaus Strategien für den behutsamen Einstieg ins Wertpapiergeschäft gibt, die auch für konservative Anleger:innen geeignet sind. Ich kann den Aufschwung also nicht mehr versäumen!

Konservative Anlagestrategien: Schritt für Schritt zu neuen Erkenntnissen

In den ersten Tagen musste ich mich im Spiel erst einmal zurechtfinden. Worin soll ich investieren? Was birgt weniger Risiken und bringt mir trotzdem eine gute Rendite? Die Fragen häuften sich, der Kopf qualmte.

Zunächst einmal ist eine konservative Anlagestrategie genau das Gegenteil einer spekulativen oder sogar hoch spekulativen Anlagestrategie. Mir geht es als konservative Spielerin vor allem um Sicherheit und eine stabile, berechenbare Rendite. Ich möchte mein Vermögen bewahren und nicht in kürzester Zeit den höchsten Gewinn erzielen.

Um dieses Ziel zu erreichen, vermeide ich Wertpapiere, die ein hohes Verlustrisiko in sich bergen. Ich setze besonders auf festverzinsliche Wertpapiere mit exzellenter Bonität sowie auf internationale Standardaktien. Dabei hoffe ich auf den Vermögenszuwachs durch eine langfristige Wertsteigerung meiner Aktien. Ich realisiere, dass sich die konservative Spielvariante vor allem dadurch auszeichnet, dass ich von einem wesentlich längeren Zeithorizont ausgehen muss als meine Mitspieler, die in den beiden anderen Strategietypen agieren.

Auch für konservative Anleger:innen gibt es Strategien für den behutsamen Einstieg ins Wertpapiergeschäft (Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)
Auch für konservative Anleger:innen gibt es Strategien für den behutsamen Einstieg ins Wertpapiergeschäft (Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)

Fazit: Wissen künftig clever einsetzen

Durch die sorgfältige Auswahl möglichst risikoarmer Anlageobjekte im Vorfeld sichere ich mich in der konservativen Spielweise gegen allzu schwere Einbußen ab. Das VR-Börsenspiel bereitet mir bislang richtig viel Spaß. Dadurch, dass ich mir viele Gedanken gemacht habe, wie ich trotz der vorsichtigen Herangehensweise am besten Geld anlegen kann, habe ich schon einiges dazu gelernt. Allerdings ist mir klar, dass ich trotz allem nicht vor allen Verlustrisiken geschützt bin. Somit bleibt es spannend, wie es in den nächsten Wochen weitergeht!


Vlog der Azubis zum VR-Börsenspiel

01.03.2021

Lisa Brill und Dennis Weiß berichten regelmäßig in kurzen Vlogs über aktuelle Entwicklungen beim VR-Börsenspiel.

Den kompletten Vlog findet ihr hier.


Start des VR-Börsenspiels - Bist du ein Gewinner oder Verlierer?

11.02.2021

Das VR-Börsenspiel hat begonnen und die Azubis sind fleißig am Kaufen und Verkaufen. In diesem Beitrag beschreibt Nicolas Ruhnau, wie er den Spielstart erlebt hat und was er schon gelernt hat.
Viele junge Bankkauffrauen und Bankkaufmänner aus den verschiedensten Banken und aus unterschiedlichen Ausbildungsjahren nehmen an dem Spiel teil und versuchen mit ihrem jeweiligen Startkapital die besten Gewinne zu erzielen.

Einführung in das Spiel

Noch vor dem Start des Spiels gab es eine Einweisung, in der wir erfahren haben, wie das Spiel funktioniert und worauf wir achten müssen.
Die Einweisung erfolgte über einen Livestream per Videokonferenz, in dem uns der Einstieg über die Startseite des Spiels erklärt wurde und in dem uns die Darstellung gezeigt wurde, über die wir den aktuellen Stand der Aktien verfolgen können.
Die Spieloberfläche ist gut auf den ersten Blick erkennbar und verständlich aufgebaut. Wir können dort mit wenigen Klicks kaufen, verkaufen und unseren aktuellen Stand sehen, also wie wir im Ranking stehen und ob wir Gewinne oder Verluste gemacht haben.

Screenshot der Spieloberfläche beim VR-Börsenspiel
Screenshot der Spieloberfläche beim VR-Börsenspiel

Schritt für Schritt: der Spielaufbau

Wie das Spiel funktioniert ist sehr einfach und schnell erklärt. Im ersten Schritt informieren wir uns mithilfe von verschiedensten Medien und Quellen, wie die Lage auf dem Markt gerade ist. Im zweiten Schritt spekulieren wir anhand dieser Informationen, mit welchen Käufen und Verkäufen man den besten Gewinn erzielt. Der dritte Schritt ist dann: Kaufen und Verkaufen.
Jeder Spieler hat eine gewisse Spielvariante gewählt: Konservativ, spekulativ und hoch spekulativ. Jede Spielvariante ist unterschiedlich aufgebaut und bietet verschiedene Möglichkeiten, aber auch Grenzen.

Meine Spielvariante: Hochspekulativ – mit vielen Möglichkeiten und größerem Startkapital

Ich spiele in der Variante „hochspekulativ“. Das bedeutet, ich habe im Gegensatz zu den anderen Varianten 100.000 Euro als Startkapital zur Verfügung. Die anderen beiden Varianten (konservativ und spekulativ) starten mit lediglich 50.000 Euro ins Spiel. Weitere Unterschiede werden wir in den kommenden Beiträgen immer mal wieder hervorheben.
Im Grunde sind in der hochspekulativen Spielvariante bei den Käufen und Verkäufen keine Grenzen gesetzt. Dagegen gibt es in den anderen Varianten Grenzen in Bezug auf die Anzahl der Verkäufe und welche Produkte zum Kauf angeboten werden.

Gewinn oder Verlust in Aussicht? Für die Spielteilnehmenden ist es wichtig, den Kurs stets im Blick zu haben. (Bild von StockSnap auf Pixabay)
Gewinn oder Verlust in Aussicht? Für die Spielteilnehmenden ist es wichtig, den Kurs stets im Blick zu haben. (Bild von StockSnap auf Pixabay)

Was bringt die Zukunft?

Was die Zukunft bringt, weiß ja eigentlich keiner so genau. Aber was ich weiß ist, dass weiterhin fleißig spekuliert wird.
Wer am Ende gewinnt und wer verliert, wird sich zeigen. Denn das Spiel hat ja gerade erst begonnen und wir haben noch mehrere Monate Zeit, um Gewinn oder aber auch Verlust zu machen. Denn eins ist klar: Es ist immer noch ein mit gewissen Risiken verbundenes Glücksspiel. Deswegen ist es gut, dass wir hier Erfahrung sammeln können.

Fazit

Das Spiel ist wirklich gut aufgebaut, modern gestaltet und durch die immer aktuellen Rankingergebnisse und dem damit zusammenhängenden Konkurrenzkampf auch sehr lustig nebenbei.
Andererseits ist es aber auch relativ schwierig, sich neben dem eigentlichen Job und der Ausbildung auf dem Laufenden zu halten. Aber alles in allem ist das Spiel ein guter Weg, sich mal etwas mit Aktien zu beschäftigen. Das heißt, es bringt uns als angehende Bankkaufleute beruflich auf jeden Fall weiter.
Wie es dann zum Schluss aussieht und wer das Ding reißt, wird sich zeigen. Bleibt dran!

Die Azubis sind gespannt, wer von ihnen das VR-Börsenspiel erfolgreich beendet und eventuell einen der ersten Plätze einnehmen wird. (Bild von Harry Lustig auf Pixabay)
Die Azubis sind gespannt, wer von ihnen das VR-Börsenspiel erfolgreich beendet und eventuell einen der ersten Plätze einnehmen wird. (Bild von Harry Lustig auf Pixabay)

Bevor es losgeht: Einführungswebinar VR-Börsenspiel

20.01.2020

Am Mittwoch, 20.1.21 starten zwölf Bank 1 Saar-Azubis im VR-Börsenspiel. Zuvor haben sie in einer einstündigen Einführung einen Einblick in die Funktionen und Einstellungen des VR-Börsenspiels erhalten. Ulrich Bossler hat in dem Webinar u.a. auf Informationsquellen hingewiesen, den Kauf und Verkauf von Aktien erklärt, die Spielprofile erläutert und am Ende viele offene Fragen beantwortet. Nun geht das Spiel los! Bis 20.5.21 haben die Nachwuchs-Aktionäre Zeit, ihr Depot eigenständig zu managen und dabei so erfolgreich wie möglich zu sein.

VR-Börsenpiel

Das Team stellt sich vor

18.01.2020

Zwölf Teilnehmer:innen, drei Spielweisen: Wer spielt wie und wer sind eigentlich die zwölf Azubis aus dem 2. Lehrjahr, die in diesem Jahr als erster Jahrgang der Bank 1 Saar am VR-Börsenspiel teilnimmt? Hier stellen sie sich und ihr Spielprofil nacheinander vor: Ismail Bilgic, Lisa Brill, Liz Bromand, Fabrizio D’Allura, Torben Gottesleben, Lisa Krause, Julia Kühnlenz, Robin Roser, Nicolas Ruhnau, Leon Schmidt, Eugenia Stoll und Dennis Weiß.

Ismail Bilgic

Ismail Bilgic

Mein Name ist Ismail Bilgic und bin derzeit in der Betreuung unserer Firmenkunden eingesetzt. Ich habe mich beim VR-Börsenspiel für die Risikogruppe „hochspekulativ“ entschieden, da mir dadurch ein breiteres Sortiment an Anlageinstrumenten zur Verfügung stehen. Das VR-Börsenspiel sehe ich als perfekte Gelegenheit, um herauszufinden, wie weit man mit teilweise experimentellen Investitionen kommt.

Lisa Kathrin Brill

Hallo, ich bin Lisa Kathrin Brill und ich war bis Anfang Februar in der Filiale Merchweiler eingesetzt. Aktuell bin ich in der Berufsschule. Ich freue mich, echte Erfahrungen auf dem Finanzmarkt sammeln zu dürfen. Mein Ziel ist es so viel Gewinn wie möglich zu machen! Täglich ändert es sich. Meine Variante ist die konservative, da ich mich erstmal antasten und auch kein zu hohes Risiko eingehen wollte.

Lisa Kathrin Brill
Liz Bromand

Liz Bromand

Mein Name ist Liz Bromand. Derzeit bin ich in der Immobilienfinanzierungsberatung eingesetzt. Mein Ziel ist nicht die Realisierung schneller Kursgewinne, sondern der Vermögenszuwachs durch eine langfristige Wertsteigerung meiner gekauften Aktien. Für die konservative Spielvariante habe ich mich entschieden, weil es mir vor allem um die Sicherheit und eine stabile, berechenbare Rendite geht.

Fabrizio D’Allura

Ich heiße Fabrizio D’Allura, derzeit befinde ich mich in meinem letzten Ausbildungslehrjahr in der Filiale Saarbrücken. Im VR-Börsenspiel gibt es drei Risikokategorien. Mit der spekulativen Vorgehensweise erhoffe ich mir einen relativ hohen Gewinn mit einem angenehmen Risikofaktor. Im Großen und Ganzen erwarte ich mir von der Teilnahme, bereits Gelerntes in einem geschützten Rahmen spielerisch auf die Probe zu stellen.

 

Fabrizio D’Allura
Torben Gottesleben

Torben Gottesleben

Mein Name ist Torben Gottesleben und ich arbeite aktuell im Bereich Gewerbekunden und freie Berufe. Mein Ziel ist es, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und aus meinen Handlungen zu lernen, um im Börsenspiel die bestmögliche Leistung abrufen zu können. Deshalb habe ich mich für die Variante "hochspekulativ" entschieden, da ich bewusst mit hohem Risiko an der Börse aktiv sein will.

 

Lisa Krause

Ich bin Lisa Krause und in der Abteilung Gewerbekunden und Freie Berufe tätig.
Ich habe mich für die Risikogruppe „spekulativ“ entschieden, weil ich dadurch die Möglichkeit habe, mit Aktien sowie mit verschiedenen Hebelprodukten zu handeln.
Ich habe mir vorgenommen, die aktuellen Kurse und das Weltgeschehen im Auge zu behalten, um Auswirkungen auf einen bestimmten Börsenkurs zu erahnen.

Lisa Krause
Julia Kühnlenz

Julia Kühnlenz

Mein Name ist Julia Kühnlenz und ich arbeite aktuell im Bereich Gewerbekunden und freie Berufe. Da ich gerne Neues ausprobiere, habe ich, ohne große Erwartungen auf Erfolge, die Risikogruppe „spekulativ“ gewählt. Kurz nach Beginn und mit den ersten Gewinnen war mein Ehrgeiz jedoch geweckt und ich habe mich intensiver eingelesen. Nun bin ich sehr gespannt welchen weiteren Verlauf das Spiel nimmt.

Robin Roser

Hey! Mein Name ist Robin Roser. Ich werde dieses Spiel entweder gewinnen oder alles verlieren! Zurzeit befinde ich mich im letzten Ausbildungsjahr und bin im Vermögensmanagement eingesetzt. Ich interessiere mich bereits seit längerem für Wertpapiere und besitze selbst einige. Ich möchte dieses Spiel nutzen, um auch Erfahrungen in hochspekulativen Bereichen zu sammeln.

Robin Roser
Nicolas Ruhnau

Nicolas Ruhnau

Mein Name ist Nicolas Ruhnau ich bin eingesetzt in der Filialdirektion Saarbrücken.
Ein bestimmtes Ziel habe ich mir für die Teilnahme am VR-Börsenspiel nicht gesetzt. Mir geht es hauptsächlich darum, mich mit Spaß dem Thema Börse zu nähern. Ich habe die hochspekulative Variante gewählt, da diese meiner Meinung nach am meisten Spaß macht und ich mit meinem fiktiven Depot sowieso nichts zu verlieren habe.

Leon Schmidt

Hallo mein Name ist Leon Schmidt, 20 Jahre alt. Ich bin aktuell in der Filiale in Homburg eingesetzt. Im Verlauf des Börsenspiels verfolge ich eine sehr offensive Strategie, weshalb ich mich auch für den spekulativen Bereich entschieden habe. Mein Ziel ist es einen möglichst hohen Gewinn zu verzeichnen, auch wenn ich dafür ein höheres Risiko eingehen muss. Ich erhoffe mir dadurch viele Erfahrungen.

Leon Schmidt
Eugenia Stoll

Eugenia Stoll

Ich heiße Eugenia Stoll und bin aktuell im MarktServiceCenter eingesetzt.
Beim VR-Börsenspiel habe ich mich für die spekulative Spielvariante entschieden, da ich hier den Mittelweg bevorzuge. Ich freue mich auf meine ersten Erfahrungen an der Börse und erhoffe mir natürlich Gewinne sowie ein detaillierteres Verständnis für das Börsengeschehen zu entwickeln.

Dennis Weiß

Ich heiße Dennis Weiß und befinde mich momentan im Schulblock. Ich freue mich am meisten darauf, in diesem Projekt Erfahrung mit verschiedenen Wertpapieren zu sammeln. Ich habe mir vorgenommen, möglichst wenig Verluste zu realisieren, also schon bei kleinen Gewinnen rauszugehen. Ich habe mich für die hochspekulative Variante entschieden, da ich in dieser Variante die meisten Freiheiten habe.

Dennis Weiß